Greta Van Fleet

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Greta van Fleet

Die Rock-Sensation kommt im Juni/Juli für drei Open Air-Konzerte zurück nach Deutschland


Die vier Mitglieder von Greta van Fleet sind gerade einmal um die Mitte 20, aber sie rocken mit einer solchen Wucht, als wären sie bereits alte Hasen des Geschäfts. Als ihre großen Einflüsse beschreiben sie die wegweisenden Bands der Siebziger, darunter Led Zeppelin, The Cream, Jefferson Airplane, The Doors oder die Acts rund um Robert Johnson. Und das hört man schon beim ersten Riff: Die frisch und kraftvoll rockende Formation aus dem kleinen Städtchen Frankenmuth nahe Detroit, die mittlerweile geschlossen ins Musikmekka Nashville gezogen ist, zieht die Hörer schon nach wenigen Takten in ihren Bann. Und das weltweit: In den USA wie auch in vielen Nationen Asiens und Europas, darunter Deutschland, stiegen ihre bisherigen Alben in die Top 10 der Charts; weltweit verkaufte die Band mehr als 3,5 Millionen Tonträger. Dies gilt auch für den am 21. Juli veröffentlichten, dritten Longplayer „Starcatcher“, mit dem Greta van Fleet seit diesem Herbst auf Welttournee sind. Nach ihren ausverkauften Shows in diesem November kommt das Quartett zwischen dem 26. Juni und dem 6. Juli 2024 noch einmal für drei Open Air-Konzerte in Berlin, Bonn und München zu uns.


Als sich die Band Greta van Fleet – benannt nach einer sehr netten alten Dame aus der Nachbarschaft der Jungs – 2012 gründete, waren zwei der vier Mitglieder gerade einmal 12 Jahre jung. Und auch die beiden Bandköpfe, die Zwillingsbrüder Josh (Gesang) und Sam Kiszka (Gitarre), brachten es gerade mal auf 15 Jahre. Gemeinsam mit ihrem Bass spielenden kleinen Bruder Jake und dem Nachbarskumpel Danny Wagner entstand die Band in der Garage der Familie, obendrein beeinflusst und angetrieben von den Vinylplatten ihres Vaters. Trotz ihrer Jugend waren die Vier ganz dem groovigen (Hard-)Rock und Blues der Siebziger verfallen. Entsprechend klangen auch gleich ihre ersten Songs: Zu kraftvollen Riffs und einem Shouting, das Robert Plant alle Ehre machen würde, gesellt sich ein Bett aus saftigen Bässen und rollenden Drums.


Wie besessen übten die Jungs in den ersten Jahren und vergrößerten ihr Repertoire. 2014 nahmen sie während eines Konzertes komplett live und ohne Overdubs ihre erste EP auf, die in nur kleiner Stückzahl gepresst und anschließend bei Konzerten verkauft wurde. Doch über diese EP wurden auch Plattenfirmen und Radiostationen auf die Band aufmerksam. Anfang 2016 lief ihr mitreißendes und höchst eingängiges Stück „Highway Tune“ erstmals über den Äther, sofort machte sich in der Region um Detroit eine regelrechte Hysterie um diese neue Band breit. Im April 2017 wurde der Song via iTunes veröffentlicht, zu dem Zeitpunkt hatte sich die Kunde um Greta van Fleet bereits im ganzen Land herumgesprochen – und so kletterte „Highway Tune“ bis an die Spitze der US-amerikanischen Mainstream-Rock-Charts. Seither ist die Band ein Dauergast in den Hitlisten und wurde dafür bereits mit mehreren renommierten Preisen geehrt, darunter je ein Grammy und ein Loudwire Music Award.


Ihre beiden offiziell veröffentlichten EPs „Black Smoke Rising“ und „From the Fires“ (beide 2017) gelten ebenso wie die beiden Longplayer „Anthem of the Peaceful Army“ (2018) und „The Battle at Garden’s Gate“ (2021) als Sensation des modernen Rock. In Europa stellten sie sich erstmals einem breiten Publikum vor als eröffnende Band auf einigen europäischen Konzerten von Guns N' Roses – es war auch auf diesem Kontinent nur der glamouröse Auftakt zu einem unvergleichlichen Siegeszug. Im Juli zündete diese einzigartige Rock-Rakete mit dem dritten Longplayer „Starcatcher“ die nächste Stufe. Produziert wurde die Platte von Dave Cobb (Rival Sons, Chris Stapleton), der Greta Van Fleet behutsam einige Spitzen nahm und sie gleichzeitig noch direkter und unmittelbarer klingen lässt.. Die überbordende Spielfreude und kompositorische Qualität dieser zehn neuen Songs belegen aufs Beste, warum Greta van Fleet zu den kraftvollsten und zeitlos mitreißendsten Bands der aktuellen Rockszene zählen.